Das dritte partnerübergreifende Projekttreffen im Rahmen des Medilingua-Projektes – Advancing Competences in Foreign Languages for Paramedics (2013-1-PL1-LEO05-37769) – fand am 10. und 11. Februar 2015 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia statt. Stellvertreter aller Partnerorganisationen fanden sich hier zusammen und nahmen an dem Treffen teil. Während des Treffens wurde zu einem großen Teil darüber diskutiert wie die erste Trainingseinheit bei den Testpersonen aus den verschiedenen Ländern angekommen ist und, ob sie sich als effizient erwiesen hat. Des Weiteren beriet man sich darüber wie es in Zukunft weitergehen soll und wie man die nächsten Einheiten auf die Lernplattform adaptieren kann, sowie über die Aufnahme des Videomaterials, das den Aufgaben hinzugefügt werden soll. Diese Videos sollen in Zusammenarbeit mit Ian Teague, der stellvertretender Direktor des South Central Ambulance Service (SCAS) in Großbritannien ist, entstehen.Während des Treffens arbeiteten alle Partner an den im Vorfeld entwickelten Szenarios und optimierten diese, da einige kleinere Fehler aufwiesen und demnach verbessert werden mussten. Die Stellvertreter der medizinischen Partner (Gesaude und die Universität Rzeszow) gaben und nützliche Hinweise bezüglich der Verbesserung der Videos, sodass sie am Ende für den Nutzer greifbarer und auch realistischer erscheinen werden. Darüber hinaus war es den einzelnen Partnern wichtig multikulturelle Themen anzusprechen und bestimmte Punkte in die Szenarien einzubauen, die für die Rettungssanitäter der jeweils verschiedenen Länder von Relevanz sein könnten.

Das Konzept des Testplans wurde von Gesaude vorgestellt, die auch verantwortlich für das fünfte Work-Package sind. Die Testphase wird im Mai 2015 beginnen und hat das Ziel Fehlfunktionen in der Trainingsplattform zu identifizieren, damit diese korrigiert werden können, sodass das Endergebnis dann problemlos für die Zielgruppe zu benutzen ist. 25 Rettungssanitäter aus Bulgarien, Portugal und Deutschland, sowie 50 aus Polen werden die Plattform dann auf ihre Funktionalität testen. Die Partner einigten sich darauf auf den Vorschlag der Europe Evaluation Company einzugehen und zwei verschiedene Testversionen zu entwickeln, damit eventuell auftretende Probleme in den einzelnen Partnerländern vermieden werden können.

Die Veröffentlichung der Projektergebnisse war auch Bestandteil des Treffens. Die Europe Evaluation Company fasste die bisherigen Ergebnisse der Evaluation zusammen und gab verschiedene Hinweise in Bezug auf die Entwicklung des Projekts. Die Partner einigten sich dann auf einen Termin für das letzte Treffen und die finale Konferenz im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf den 19. und 20. November 2015.